Über das Werkstatt-Treffen 8./9. Juli 2026
11. Juli 2026

Anwesend waren Luise, Philippe, Marianne, Annemarie und ich
Erst waren es nur zwei, dann drei, dann fünf – im Gespräch um den Tisch und dann ums Feuer über Erlebtes, Geglücktes und Missglücktes, über das Leben als Raum der Verwandlung und des Übens.
Am Anfang nichts als Freude am Schöpferpotential des Menschen - egal, ob im Großen oder Kleinen: "Freude, Freude ist die Feder in der großen Weltenuhr"...
Frauen, die sich 20 Jahre lang (!) trafen, um mit- und voneinander zu lernen, um einander gut zu tun durch Kraftproben und Machtspiele der Gegenkräfte hindurch.
Eine Kirche, von der die Gemeinde und ihr Pfarrer 20 Jahre lang sprach, bis sie endlich betreten werden konnte – anders als gedacht, aber DA.
Reisende, sich selbst auf der Spur und zueinander - frei im Geiste, geschwisterlich einander unterstützend, auf Herzhöhe im Gespräch.
Rollen, die eine Zeit lang gespielt werden sollten, mit vollem Ernst und Einsatz – bis das Leben uns plötzlich die Masken abnahm und „Halt“ rief - und ab da alles anders war.
Lebenswirklichkeiten, die nach Veränderung rufen, nach einem Wandel, dem bisher Gewordenes wenig gilt.
Visionen, der einen großen Sehnsucht entsprungen – oder vielleicht dem Wissen selbst – Ideen und Möglichkeiten, die sich nicht mehr in den Unmöglichkeiten der Gegenwart verflüchtigen wollen, die zu unser aller Wohl gehört, geübt, begriffen und verwirklicht werden sollten.
Werkzeuge des Sozialen, ein Weg der Entscheidungsfindung, dem die Liebe zur Sache mehr gilt als das eigene Wünschen – der Wille zur Wandlung auch hier inkraft.
Auch die Angst war da – sie, die sich vor sich selbst am meisten fürchtet, sie, die nur nach Schwierigkeiten schielt und dabei immer schon übersah, dass das Leben stets für uns ist. Warum also auf sie hören?
Zuletzt wurde es konkret: nicht nur beim Besuch des „Atelier treppauf treppab“ oder bei der Begehung des Labyrinths in Heimbach, nicht nur bei den gemeinsamen Essen davor, danach und zwischendrin. Wirklich ernst wurde es mit der Frage von Luise:
(Wie) Wollen wir gemeinsam weitermachen?
Ein Ruf aus der Zukunft?
Ein Weg hindurch in ein neues Miteinander?
Erfüllt, bewegt, genährt gingen wir auseinander – mit diesen Fragen im Herzen in Verwandlung, mehr denn je.